"Natur heilt"
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Es gibt Zeiten, in denen ich mich unsicher oder von meinem Weg abgekommen fühle, ja manchmal sind da Ärger, Zweifel, Ängste.  Vielleicht schmerzt auch der Körper oder die Gedanken tanzen wild im Kopf herum. Manchmal erscheint es wie ein Chaos oder es umhüllt mich eine Dunkelheit, ein Nebel, ... es zeigt sich vielleicht nicht sofort eine Lösung.

 

Wenn mir die Dinge unlösbar oder ganz einfach zu viel erscheinen und ich mich gerade nicht bei mir fühle, dann erinnere ich mich gern an meinen Atem, wie er meinen Körper durchströmt, an mein Sein, Hier und Jetzt, ich tue mir etwas Gutes, spreche mit FreundInnen und Weggefährten oder ...

 

                                                    - ich gehe in die Natur.

 

 

Wenn ich dann tief durchatme, schaue und staune, lausche und spüre, dann

schenkt mir die Natur eine tiefe Geborgenheit.

 

Ich bekomme in und von ihr so viele Antworten auf meine Fragen, so lange, bis ich keine mehr zu haben scheine. Sie erinnert mich an die wahren Dinge des Lebens, die das Herz öffnen, den Körper zu Ruhe kommen und die Seele lachen lassen.

 

Sie lehrt mich die natürlichen Kreisläufe des Lebens von Impuls, Werden, Wachsen, Höhepunkt, Vergehen, Sterben und Tod, Hingabe.

Sie zeigt mir die Helfer des Lebendigen, die Helfer der Stille und ...

sie zeigt mir Wege.

 

Da sind sehr kurvige Wege oder gerade, sehr steile oder ebene, wackelige,  sandige, steinige, morastige, schlüpfrige, hohe, unsicher erscheinende, farbige, dunkle oder helle.

 

Ich gehe und bringe mich ein in diesen Weg, mit allen Sinnen, verbinde mich.

Sie wird mir zum treuen Begleiter, der niemals von meiner Seite gewichen ist.


Und dann, gibt es den Moment des Erkennens und Begreifens, tiefste Verbundenheit und das Gefühl von Leichtigkeit, Freude und tiefer Dankbarkeit.

Sie ist ... wie eine große Mutter.

 


Da ist das Rauschen der Blätter an den Bäumen, diese Riesen, die geduldig an ihrer Stelle stehen, tief verwurzelt und die ihre Äste dem Licht entgegenstrecken, ihrem ur-eigensten Lebensplan folgend. Genau so wie die unzähligen Pflanzen- und Tierwesen .

 

Ich bin verzaubert von den Farben der Blüten und Blätter, den Früchten, dem Erscheinen der Tiere, der Bewegung in allem, den Tönen, der Fülle ... und es empfängt mich das Wunder des Lebens.

 

Über allem strahlt der Himmel, die Wolken, Regentropfen fallen leise. Da ist

das Leuchten der Sonne und des Regenbogens, das Plätschern des Wassers.

Ich spüre den Wind auf meiner Haut und höre das Zirpen von Grillen. Wieder
ist da tiefe Dankbarkeit, dafür, dass ich jetzt hier sein und das alles leben darf.

 

Mutter, Erde, Natur, Du bist eine große Heilerin, eine Göttin. Und wir dürfen uns an Deinen Busen legen und laben, von Dir nehmen, so viel, wie wir brauchen. Und manchmal, manchmal, nehmen wir auch mehr, viel mehr ...